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Radiant V2

Lending-Protokoll (Arbitrum, BSC u. a.). Im Oktober 2024 über kompromittierte Multisig-Schlüssel um rund 50 Mio. US-Dollar erleichtert — laut Mandiant durch die nordkoreanische Gruppe Lazarus.

Schaden$53.0M
Jahr2024
KettenBSC, Arbitrum
TypProtocol Logic
davon zurückgeholtNein
1Multisig-Schlüssel kompromittiert
2Pools auf Arbitrum/BSC geleert
3Über Bridge nach Ethereum
4Peeling durch frische Wallets

Was ist passiert?

Radiant sicherte wichtige Aktionen mit einer 3-von-11-Multisig ab: drei Unterschriften waren nötig. Die Angreifer schleusten Schadsoftware auf die Geräte mehrerer Unterzeichner — im Frontend sah alles normal aus, tatsächlich signierten die Hardware-Wallets eine bösartige Transaktion, die dem Angreifer die Kontrolle über die Verträge gab. Damit räumten sie die Lending-Pools auf Arbitrum und BSC leer: rund 50 Mio. US-Dollar.

Wohin floss das Geld?

Die Beute wurde über eine Bridge nach Ethereum verschoben und dort über eine Kette frischer Wallets weitergereicht — klassisches Lazarus-„Peeling", das die Spur streckt. Im Graphen sichtbar: das Haupt-Wallet sendet 707 ETH an eine bereits als „Radiant Capital Exploiter 2" geflaggte Adresse. Kein Mixer-Dump wie bei anderen Fällen, sondern eine nachverfolgbare Wallet-Kette. Zugeschrieben der Gruppe UNC4736 (Lazarus).

Was dieser Trace zeigt

Radiant V2 — Trace
roter Knoten = Risiko (Mixer/geflaggt)Kante = Geldflussroter Ring = Risiko
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Daten: DeFiLlama ↗
Gemeldeter Vorfall, gespiegelt aus offener Quelle. Klassifizierung laut DeFiLlama. Eine On-Chain-Rekonstruktion ist ein Indiz plus Heuristik — kein Beweis und kein Urteil über eine Person.
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